Junge Gründer*Innen: Teil 3

Allgemeine wichtige Eigenschaften

Bis hierher haben wir viel darüber gesprochen, welche Verhaltensweisen man am besten ablegen sollte. Aber, welche Verhaltensweisen bleiben denn dann noch übrig? Und welche wichtigen Eigenschaften sollte ein guter CEO überhaupt besitzen?

Gute Personalführung

Früher oder später entscheidet sich jeder Gründer für das Einstellen von Personal. Zum einen, weil es arbeitserleichternd ist; und zum anderen, weil manche Leute in bestimmten Bereichen nun einmal besser sind als man selbst. Je mehr Personal man allerdings einstellt, desto schneller wächst die Verantwortung, die man trägt. Im besten Falle, verlassen sich einige hundert Menschen auf Ihre Entscheidungen und Ihr Können. Worauf kommt es also an? Was bedeutet es ein guter CEO und Chef zu sein?

Im Grunde hängt ein erfolgreiches Unternehmen von einer guten Führung ab. Es gibt unzählige Dinge, die es hierbei zu beachten gibt. Zum Beispiel Klarheit und Zuverlässigkeit, um nur einmal zwei sehr wichtige zu nennen. Um eine gute Führung zu erlernen, orientieren sich viele Experten an der Tierwelt. Vor allem spielt hierbei der Wolf eine bedeutende Rolle.


 Ist Alphatier gleich Alphatier?

Wenn ich Sie nun fragen würde: „Wie würden Sie das Leitprinzip innerhalb eines Wolfrudels erklären?“ so würden Sie wahrscheinlich ungefähr so antworten: „Also es gibt ein männliches Alphatier. Das ist sozusagen der Boss. Es bestimmt in welche Richtung gegangen wird, welche Beute gejagt wird und wer sich paaren darf. Alle anderen Wölfe fürchten ihn und lassen ihm stets den Vortritt. Der Alphawolf ist sozusagen der König der Familie und führt allein das Rudel an. Er ist der stärkste aller Wölfe des Rudels.“

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie sich in einem Irrglaube bewegen. Das klassische Bild vom unerschrockenen starken Alphawolf, der allein alle Entscheidungen trifft, bedient sich leider eines Mythos. Um die Spannung kurz zu lösen, folgt hier eine kurze Berichtigung.

Ein Alphawolf ist mit Nichten das Königstier des Rudels. Er kümmert sich um die schwächsten und sorgt für Harmonie im Rudel. Er verlässt sich bei wichtigen Entscheidungen auf die Weisheit und Erfahrung der Rudel-ältesten. Er verhält sich ruhig und strahlt dennoch eine enorme Autorität aus. Er beschützt sein Rudel und sorgt für sein Wohlergehen. Bei einigen Entscheidungen verlässt er sich ganz auf das Können seiner Partnerin. Der Alphawolf ist mit Nichten das älteste oder erfahrenste Tier. Oftmals wird es durch seine Ruhe und Zuverlässigkeit automatisch zu einer Autorität für sein Rudel. Bei Streitigkeiten reicht meist ein Blick des Alphawolfes.

Dies ist nur ein minimaler Ausschnitt aus dem Leitprinzip innerhalb eines Wolfrudels. Falls Sie mehr über die Weisheit dieser magischen Tiere erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen das Buch: Die Weisheit der Wölfe von Ellie H. Radinger. Hier wird außerdem das Sozialverhalten des Wolfes analysiert, welches im Übrigen sehr eng mit dem menschlichen verbunden ist.

Risikobereitschaft

Mit Risikobereitschaft ist nicht gemeint, über ein viel zu dünnes Seil über einen Abgrund zu marschieren. Viel eher geht es hier um das Verlassen der eigenen Komfortzone. Wenn Sie mit der Tücke des Hamsterrads zu tun haben, ist dies der Punkt, der sie befreien könnte. Trauen Sie sich auch einmal etwas zu tun, was außerhalb Ihrer Komfortzone liegt. Das kann eine spontane Reise in ein anderes Land sein, ein Umzug oder auch der Kauf eine Aktie (*Hierbei ist noch anzumerken, dass Sie sich zuvor ein wenig informieren sollten, bevor Sie investieren*). Wenn Sie Reaktionen wie „Du spinnst ja“ oder „Was ist denn mit dir auf einmal los?!“ hören, wissen Sie, dass Sie sich auf einem guten Weg befinden.

 

Resilienz

Sicher haben Sie schon einmal davon gehört. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, sich von äußeren Umständen nicht oder kaum beeinträchtigen zu lassen. Dies lässt sich hervorragend am Verhalten von Kindern erkennen. Gehen wir davon aus, dass zwei Kinder (Geschwister) unter denselben furchtbaren Umständen aufwachsen. Das eine Kind wird Arzt und das andere drogenabhängig. Der Grund für diesen fatalen Unterschied, ist die Resilienz. Falls Sie diese Gabe noch nicht besitzen sollten, keine Angst. Resilienz ist erlernbar. Hierzu ist allerdings mentale Stärke nötig, die es ebenfalls zu erlernen gilt.

 

Mentale Stärke

Ebenso wie Resilienz, ist mentale Stärke erlernbar. Hierfür müssen Sie sich allerdings immer wieder in Situationen befinden, in denen Ihre mentale Stärke wachsen kann. Zum Beispiel indem Sie lernen, mit psychischem Druck umzugehen. Indem Sie nicht weglaufen, sondern eine Möglichkeit finden, das Problem zu lösen. Sie müssen sich also immer wieder Situationen aussetzen, die für Sie psychisch unangenehm sind. Die mentale Stärke ist also als „Muskel“, den es zu trainieren gilt, zu verstehen.

 

Disziplin

Die vermutlich wichtigste Eigenschaft ist die Disziplin. Wer diszipliniert eine Tätigkeit immer und immer wieder ausführt wird, sowohl darin als auch daran, wachsen. Als Beispiel können wir jeden Bodybuilder dieser Welt nehmen. Es ist offensichtlich: je länger man trainiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit den Bodybuilding Wettbewerb zu gewinnen. Ähnlich, verhält es sich mit allem anderen im Leben. Natürlich nur, insofern Sie es beeinflussen können.

 

Innere Ruhe

„Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt ein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden.“ wusste schon der indische Freiheitskämpfer Mahatma Ghandi. Es stimmt; wer innerlich ruht, übersteht jede Schwierigkeit mit Bravour. Dies wird Ihnen sicherlich zugutekommen, auf einem Weg voller Hindernisse.

Das könnte Sie auch interessieren :

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.