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The startup grant is one of the best funding programs for aspiring self-employed people in Germany. Up to 15,000 euros - non-refundable. But: Most applications are rejected.
In this guide you learn how to prepare your application so that it gets approved - with the right financial plan as the key to success.
1. What is the startup grant?
The startup grant is a funding program of the Federal Employment Agency. It helps unemployed people take the step into self-employment - financially secured.
In short
You receive money from the employment office for up to 15 months to build your business. In the initial phase you get your unemployment benefit plus an allowance for social security.
The two phases
Phase 1: Base funding
6 monthsYou receive your previous unemployment benefit I plus 300 euros per month for your social security.
Phase 2: Buildup phase
9 months (upon request)After successfully completing phase 1, you can apply for another 300 euros per month for social security.
2. Eligibility: who gets it?
Not everyone can apply for the startup grant. You must meet these requirements:
- ALG I entitlement: You must be receiving unemployment benefit I (not ALG II / Bürgergeld)
- Remaining entitlement: At least 150 days of remaining ALG I entitlement at the time of founding
- Main occupation: Self-employment must be your main activity (at least 15 hours per week)
- Viability: An expert authority must assess your project as viable
- Suitability: You must be personally and professionally qualified
Important: no legal entitlement!
The startup grant is a discretionary benefit. The employment office decides at its discretion. That is why perfect preparation matters so much.
Wer ist die "fachkundige Stelle"?
Das Arbeitsamt akzeptiert Stellungnahmen von:
- Industrie- und Handelskammer (IHK)
- Handwerkskammer (HWK)
- Berufsständische Kammern
- Fachverbände
- Kreditinstitute
- Steuerberater
- BAFA-zertifizierte Gründungsberater
3. Wie viel Geld bekommst du?
Die Höhe des Gründungszuschusses hängt von deinem bisherigen Arbeitslosengeld ab.
| Phase | Dauer | Betrag |
|---|---|---|
| Phase 1 | 6 Monate | ALG I + 300 Euro/Monat |
| Phase 2 | 9 Monate | 300 Euro/Monat |
Rechenbeispiel
Beispielrechnung
Annahme: Dein ALG I beträgt 1.200 Euro/Monat
Phase 1 (6 Monate):
(1.200 Euro + 300 Euro) x 6 = 9.000 Euro
Phase 2 (9 Monate):
300 Euro x 9 = 2.700 Euro
Gesamt: 11.700 Euro
4. Warum 90% abgelehnt werden
Die harte Wahrheit: Die meisten Gründungszuschuss-Anträge scheitern. Nicht weil die Geschäftsidee schlecht ist - sondern weil die Unterlagen nicht überzeugen.
Die häufigsten Ablehnungsgründe:
Finanzplan mangelhaft
Der häufigste Grund. Excel-Tabellen ohne Erklärung, unrealistische Zahlen, fehlende Szenarien.
Tragfähigkeit nicht belegt
"Kann er/sie davon leben?" - Wenn das Arbeitsamt diese Frage nicht mit Ja beantworten kann, wird abgelehnt.
Businessplan zu dünn
Keine klare Zielgruppe, kein Alleinstellungsmerkmal, keine Marktanalyse.
Stellungnahme negativ
Die fachkundige Stelle hat Zweifel - und das überträgt sich auf das Arbeitsamt.
Das Arbeitsamt fragt sich:
- Kann diese Person davon leben?
- Sind die Zahlen realistisch?
- Hat sie an alles gedacht?
- Ist das Vorhaben tragfähig?
Wenn du diese Fragen nicht klar beantwortest, wirst du abgelehnt.
5. Der perfekte Finanzplan fürs Arbeitsamt
Der Finanzplan ist das Herzstück deines Antrags. Hier entscheidet sich, ob du überzeugst - oder nicht.
Was das Arbeitsamt sehen will:
- Kapitalbedarf: Wie viel Geld brauchst du zum Start?
- Umsatzprognose: Wie entwickeln sich deine Einnahmen realistisch?
- Kostenplan: Welche laufenden Kosten hast du?
- Liquiditätsplan: Kannst du jeden Monat deine Rechnungen zahlen?
- Rentabilitätsvorschau: Ab wann machst du Gewinn?
- Privatentnahmen: Wie viel brauchst du zum Leben?
So überzeugst du:
Realistische Zahlen
Keine Fantasie-Umsätze. Das Arbeitsamt kennt Branchen-Benchmarks. Lieber konservativ planen.
Nachvollziehbare Herleitung
Nicht nur Zahlen - sondern auch erklären, wie du darauf kommst. "Ich plane 10 Kunden à 500 Euro = 5.000 Euro"
Verschiedene Szenarien
Best Case, Worst Case, Realistisch. Zeigt, dass du Risiken kennst und vorgesorgt hast.
Professionelles Format
Ein sauberer, professioneller Finanzplan wirkt überzeugender als eine chaotische Excel-Tabelle.
Der größte Fehler
Ein Finanzplan aus Excel überzeugt niemanden. Die Sachbearbeiter sehen sofort: Das hat jemand in 10 Minuten zusammengeklickt. Du brauchst professionelle Unterlagen.
6. Schritt für Schritt zum Antrag
Beratungsgespräch vereinbaren
Melde dich bei deinem Arbeitsvermittler und teile deine Gründungsabsicht mit. Bitte um einen Termin.
Unterlagen vorbereiten
Businessplan, Finanzplan, Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, Gewerbeanmeldung (Entwurf).
Fachkundige Stellungnahme holen
IHK, Steuerberater oder Gründungsberater prüfen dein Konzept und geben eine Tragfähigkeitsbescheinigung.
Antrag einreichen
Alle Unterlagen beim Arbeitsamt einreichen - idealerweise persönlich im Gespräch.
Gewerbe anmelden
Nach Bewilligung: Gewerbe anmelden und loslegen. Der Zuschuss beginnt mit dem Gründungsdatum.
Benötigte Unterlagen Checkliste
- Ausgefüllter Antrag auf Gründungszuschuss
- Businessplan mit Geschäftsidee und Marktanalyse
- Finanzplan (Kapitalbedarf, Umsatz, Kosten, Liquidität)
- Tragfähigkeitsbescheinigung der fachkundigen Stelle
- Lebenslauf mit Qualifikationen
- Nachweis der fachlichen Eignung (Zeugnisse, Zertifikate)
- Gewerbeanmeldung oder Anmeldebestätigung Finanzamt
7. Finanzplan erstellen mit MiraSmart
Du möchtest einen Finanzplan, der das Arbeitsamt überzeugt? Mit MiraSmart Finance erstellst du professionelle Unterlagen - kostenlos und in unter 30 Minuten.
Das bietet MiraSmart Finance:
- Kapitalbedarfsplan: Alle Startkosten sauber aufgelistet
- Umsatzprognose: Realistische Einnahmenplanung mit Herleitung
- Kostenplan: Fixe und variable Kosten übersichtlich dargestellt
- Liquiditätsplan: Monatsgenau - zeigt, dass du zahlungsfähig bleibst
- Rentabilitätsvorschau: Wann erreichst du den Break-Even?
- PDF-Export: Professionelle Unterlagen für das Arbeitsamt
Profi-Tipp
Ein professioneller Finanzplan aus MiraSmart macht nicht nur beim Arbeitsamt Eindruck - auch die fachkundige Stelle (IHK, Steuerberater) wird positiver urteilen, wenn deine Zahlen professionell aufbereitet sind.